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Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
Während die Vorgehensweisen und Effekte der
institutionellen Ehe-, Familien- und Lebensberatung
(EFLB) gegenwärtig hinreichend erforscht und
dokumentiert werden (KLANN & HAHLWEG 1994a/b; KLANN
2002), besteht nach wie vor ein „wissenschaftliches
Vakuum“ bezüglich einer Verwendungsmöglichkeit des
Androgyniemodells bzw. des Konstrukts
Geschlechtstypizität (GTS) (ALTSTÖTTER-GLEICH et.
al. 2000), das die Orientierung von Personen an den
expressiven und/oder instrumentellen
Geschlechterstereotypen widerspiegelt, in der Praxis
der institutionellen Ehe-, Familien- und
Lebensberatung.
Daher war das hauptsächliche Ziel der vorliegenden
Untersuchung eine valide Überprüfung der
Fragestellung, ob sich die subjektiven
Orientierungen an den verschiedenen
Geschlechterstereotypen in spezifischen alltagsnahen
Verhältnissen in der Ehe, z.B. Rollenverteilung im
Haushalt, zwischenmenschliche Interaktion und
Partnerschaftszufriedenheit, als abhängige Variablen
präsentieren. Erstmalig wurde in einem
Forschungsprojekt die Geschlechtstypizität (GTS) von
Ehepaaren, die institutionelle Eheberatung in
Anspruch nehmen, erfasst und bei der Untersuchung
der Struktur der genannten Phänomene berücksichtigt.
Die Hauptuntersuchung besteht aus einer
Querschnittstudie, die an Ehe-, Familien- und
Lebensberatungsstellen in Rheinland-Pfalz (N = 47)
durchgeführt wurde. Als Erhebungsinstrument wurde
ein standardisierter Fragebogen verwendet, mit dem
376 KlientInnen (= 188 Ehepaare) erfasst wurden.
158 Paaren charakterisieren sich als reine Erstehen.
Ein Durchschnitt von 11,9 Jahren Ehedauer wurde
berechnet. Insgesamt sind die Partner 15 Jahre
durchschnittlich zusammen. 97,7% der Ehepaare führen
einen gemeinsamen Haushalt. Im Mittel weist die
KlientInnenstichprobe einen höheren Schulabschluss
auf als der Durchschnitt der Bevölkerung von
Rheinland-Pfalz. Bei der Hälfte der Ehe-paare lebt
ein Kind (oder mehr) im Haushalt. 95,9% der
KlientInnenstichprobe sind Deutsche. Im Durchschnitt
haben Männer höher qualifizierte Berufe als Frauen
(signifikant im T-Test bei unabhängigen
Stichproben).
Als nachteilig erwiesen sich einige Gruppenstärken:
die der expressiven Männer und androgynen Frauen und
Männern. Dies könnte sich hypothetisch damit
erklären lassen, dass nach ZANMICHIELI et. al.
(1988) Partnerschaften, die von zwei androgynen
Individuen gebildet werden, auf längere Sicht
zufriedener sind als andere. Doch dieser Befund kann
die unausgeglichenen Stichproben nicht befriedigend
rechtfertigen. Um den Einfluss von Androgynen auf
Verhältnisse in der Ehe valide zu untersuchen,
müssen die Stichproben größer sein. Empfehlenswert
wäre z.B. auch eine andere Methode der
Partnerschaftsdiagnostik: das
Verhaltensbeobachtungsverfahren (HAHLWEG et. al.
2000). So könnte die dyadische Interaktion von
Ehepaaren mit unterschiedlichen Orientierungen an
Geschlechterstereotypen (Geschlechtstypizität (GTS))
unter Laborbedingungen erfasst werden. Dies war in
der vorliegenden Untersuchung nicht vorgesehen, die
subjektiven Realitätsbeschreibungen stellten die
Maßstäbe für Interpretationen dar.
Für die Persönlichkeitsmerkmale Instrumentalität und
Expressivität konnten signifikante Erkenntnisse im
gegenwärtigen Projekt herausgefunden werden, d.h.,
die Geschlechtstypizität (GTS) erwies sich als
abhängige Variable hinsichtlich spezifischer
zwischenmenschlicher Bereiche (siehe unten).
Als zentrale Ergebnisse der Studie können folgende
Punkte aufgelistet werden. Sie beziehen sich auf die
Fragestellungen der Untersuchung:
– Beratungsanlässe. Die in der gegenwärtigen
Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse über die
angegebenen Beratungsanlässe der KlientInnen stimmen
mit denen anderer Arbeiten (KLANN 2002) wesentlich
überein: Unzufriedenheit mit dem Partner (u.a. auch
sein Temperament), Probleme in der
Paarkommunikation, sexuelle Thematiken (z.B.
außereheliche Beziehungen, Lustlosigkeit, sexuelles
Desinteresse am Partner), Differenzen im
Rollenverständnis, Eifersucht, Konflikte bezüglich
der Auffassung von Kindeserziehung.
– Aufgabenverteilung im Haushalt. Die meisten
Ehepaare führen ihren gemeinsame Haushalt in
Anlehnung an die traditionelle Rollenverteilung.
Diese Aufgaben offenbaren sich als typische
Frauenaufgaben: Zubereitung von Mahlzeiten, Waschen,
Bügeln, Nähen, Erledigung des Abwaschs,
Kleinkinderziehung, Aufräumen des Haushalts. Männer
übernehmen vorwiegend die typischen Männeraufgaben,
z.B. Reparaturen im Haushalt. Dieser Befund gleicht
den Ergebnissen von ähnlich strukturierten
Erhebungen (FTHENAKIS & MINSEL 2002;
BUNDESMINISTERIUM FÜR FAMILIE, SENIO-REN, FRAUEN UND
JUGEND 2003, KIRCHLER & VENUS 2000).
– Konfliktbereiche der Ehepaare. Die 15 Items der
entwickelten Skala Partnerschaftszufriedenheit waren
aufschlussreich bei der Analyse der Konfliktbereiche
der Ehepaare. Demnach sind Frauen mit dem
Arbeitsanteil der Männer im Haushalt unzufrieden
(die instrumentellen Frauen sind von allen Gruppen
am missgestimmtesten). Ca. ein Fünftel, 18,6%, der
befragten Personen sind mit der Weltanschauung des
Partners nicht einverstanden. 33,1% der
KlientInnenstichprobe stört sich am Grad der
Zärtlichkeit/körperlichen Zuwendung ihres Pendants.
28,3% finden, dass die Eifersucht des Partners ein
störender Faktor in ihrer Ehe ist. Frauen sind im
Mittel mit dem Grad des Egoismus ihrer Männer
unzufrieden. Über mangelhafte persönliche Freiheit,
die der Partner überlässt, beklagen sich 24,1% der
KlientInnenstichprobe. 22,1% der Befragten fühlen
sich von ihrem Partner beim Erreichen persönlicher
Ziele nicht ausreichend unterstützt. Auch der
Bereich der Kindeserziehung ist bei vielen Paaren
der Auslöser für Konflikte: Frauen sind mit den
Vorstellungen über Kindeserziehung ihrer Männer im
Mittel unzufrieden. Bei der Zufriedenheit mit der
Rollen-/Arbeitsverteilung in der Ehe neigen die
meisten Männer (93,6%) zu einem positiven Empfinden,
die Frauen sind signifikant mit den Verhältnissen
unzufrieden. Beim Thema „Einfluss bei
Entscheidungen“ zeigte sich ein Ungleichgewicht
zwischen den Geschlechtern: Frauen sehen die
Verhältnisse pessimistischer. 37,4% der befragten
KlientInnen stoßen sich an der Kommunikation des
Partners, wenn er negative Kritik mitteilt, 39,9%
sind mit der Kommunikation des Partners bei
konkreten Problemen eher unzufrieden bis sehr
unzufrieden. Frauen sind mit der Kompetenz des
Partners, Ratschläge für Verhaltensveränderungen
anzunehmen, signifikant missgestimmter als Männer.
Betrachtet man die Zufriedenheit mit der
Partnerschaft insgesamt (siehe Abschnitt 4.2.6.1),
so sind die Frauen signifikant unzufriedener als
Männer.
– Paarsexualität. Wie zu erwarten war, stellt die
Paarsexualität für einen nicht unerheblichen Anteil
der KlientInnen ein Problem dar. Ein Viertel der
Männer (27,2%) und rund ein Drittel der Frauen
(32,2%) sagen aus, dass der Partner nicht auf die
eigenen sexuellen Wünsche eingeht.
– Berufsstatus. Männer üben gegenüber Frauen Berufe
mit höherem Status aus (signifikant).
Die fokussierten Hypothesen sowie die relevanten
Befunde werden im Folgenden eruiert.
Hypothese: Instrumentelle Frauen setzen sich
allgemein gegenüber Männern bei
Streitigkeiten/Diskussionen überwiegend durch.
Die Hypothese wird beibehalten. Instrumentelle
Frauen schätzen die Verhältnisse so ein, dass sie
sich vorwiegend bei Streitigkeiten gegenüber ihrem
Pendant behaupten. (Der berechnete Mittelwert von
2,49 bezieht sich auf die Codierung: 1 = überwiegend
der Mann, 2 = beide, 3 = überwiegend die Frau.)
Hypothese: Instrumentelle Individuen haben einen
höheren Berufsstatus und eine qualifiziertere
Schulausbildung als androgyne, expressive und
undifferenzierte Personen.
Die Hypothese wird verworfen. Wie die Ergebnisse der
Studie offenbaren, üben die androgynen Männer im
Mittel signifikant Berufe mit dem höchsten Status
aus. Die instrumentellen Männer kommen im Mittel
gleich danach.
Ebenso weisen androgyne Personen in der vorliegenden
Studie im Mittel den höchsten Schulabschluss auf.
Androgynie stellt sich somit als Voraussetzung für
einen hohen Status des Schulabschlusses dar.
Hypothese: Expressive Frauen verrichten mehr
Tätigkeiten im Haushalt als androgyne,
instrumentelle und indifferente Frauen.
Die Hypothese wird beibehalten. Expressive Frauen
neigen – gemäß der Orientierung an den weiblichen
Geschlechtstereotypen – zu einer ausgeprägteren
Identifikation mit typischen Hausfrauentätigkeiten
als alle anderen gleichgeschlechtlichen Gruppen.
Dies trifft für folgende Tätigkeiten zu: Zubereitung
der Mahlzeiten, Waschen, Bügeln, Nähen, Erledigung
des Abwaschs, Erziehung von Kleinkindern, Aufräumen
des Haushalts.
Hypothese: Instrumentelle Individuen verfügen
vorwiegend über den Geldhaushalt (mittlere und
höhere Ausgaben).
Die Hypothese wird beibehalten. Die Ergebnisse
verweisen auf den Sachverhalt, dass instrumentelle
Männer und Frauen diese Tätigkeit im Allgemeinen
selbst ausführen. (Die Mittelwerte für die
instrumentellen Männer (1,74) und Frauen (2,61)
beziehen sich auf die Codierung: 1 = überwiegend der
Mann, 2 = beide, 3 = überwiegend die Frau.)
Hypothese: Maskuline Individuen setzen sich bei
Streitigkeiten in der Partnerschaft überwiegend
durch.
Die Hypothese bleibt bestehen. Die Orientierung an
instrumentellen Stereotypen wirkt sich in der
untersuchten Stichprobe auf das Konfliktverhalten
aus. Instrumentelle Männer (1,52) und Frauen (2,49)
sehen sich bei Streitigkeiten mit dem Partner
letztendlich im Vorteil. (Die Mittelwerte beziehen
sich auf die Codierung: 1 = überwiegend der Mann, 2
= beide, 3 = überwiegend die Frau.)
Hypothese: Frauen übernehmen nach wie vor den
Hauptanteil der anfallenden Aufgaben im Haushalt.
Die Hypothese bleibt bestehen. Alle in dem
vorliegenden Projekt thematisierten typischen
Frauenaufgaben wurden auch realiter vorwiegend von
den Ehefrauen übernommen (siehe oben): Zubereitung
von Mahlzeiten, Waschen, Bügeln, Nähen, Erledigung
des Abwaschs, Kleinkinderziehung, Aufräumen des
Haushalts.
Hypothese: Maskuline Frauen sind mit der
Rollen-/Arbeitsverteilung in der Ehe unzufriedener
als androgyne, feminine und indifferente Frauen.
Die Hypothese kann beibehalten werden. Von allen
Gruppen nach dem Androgyniemodell, die sich aus
Frauen zusammensetzen, sind die Instrumentellen im
Mittel (3,19) signifikant mit der Rollen- bzw.
Arbeitsverteilung in der Ehe am unzufriedensten.
(Der Mittelwert bezieht sich auf die Codierung: 1 =
sehr zufrieden, 2 = zufrieden, 3 = eher zufrieden, 4
= eher unzufrieden, 5 = unzufrieden, 6 = sehr
unzufrieden.)
Konsequenzen für die institutionelle Ehe-, Familien-
und Lebensberatung und Anregung zu weiterer
Forschung
Eine Beschäftigung mit dem Androgyniekonzept bzw.
dem sozialpsychologischen Konstrukt
Geschlechtstypizität (GTS) auf institutioneller
Ebene erscheint nach dieser ersten Bestandsaufnahme
viel versprechend. Das Konstrukt
Geschlechtstypizität (GTS) hat sich in der
vorliegenden Untersuchung u.a. bei den Themen
„Durchsetzen bei Streitigkeiten“, „Regelung des
Finanzhaushalts“ und „Zufriedenheit mit der
Rollen-/Arbeitsverteilung in der Ehe“ (überwiegend
existente Konfliktbereiche von Paaren und Familien)
als abhängige Variable dargestellt.
Sollten sich bei zukünftigen Studien mit größeren
Gruppen nach dem Androgyniemodell und möglicherweise
auch anderen Erhebungsverfahren – z.B.
Verhaltensbeobachtung – analoge Zusammenhänge
nachweisen lassen, kann sich der erste positive
Eindruck verhärten, was die Voraussetzung für
faktische Berücksichtigungen in der institutionellen
Eheberatung und der Partnerschaftsdiagnostik wäre.
Drei hypothetische Leitgedanken von potenziellen
Verwendungsmöglichkeiten der Orientierung an
spezifischen Geschlechterstereotypen (Geschlechtstypizität
(GTS)) in der Partnerschaftsdiagnostik bzw.
Beratung, die natürlich noch den Beweis durch die
Überprüfung der Empirie schuldig sind, seien vorab
an dieser Stelle gestattet. Der erste Gedanke
thematisiert verhaltenstherapeutische und
tiefenpsychologische Interventionen, der zweite die
Partnerschaftsdiagnostik insgesamt, der letzte
beschäftigt sich mit Ehevorbereitungsprogrammen.
Erstens: Bei verhaltenstherapeutischen
Interventionen, die vor allem konkrete aktuelle
Probleme in Partnerschaften fokussieren (siehe
Abschnitt 3.6.3), könnte man die
Geschlechtstypizität (GTS) der Eheleute
berücksichtigen, z.B. im Fall einer gestörten
Partnerkommunikation. Eine Möglichkeit der
Integration der Geschlechtstypizität sähe demnach so
aus, dass dieses Konstrukt zunächst durch einen
Selbsteinschätzungsfragebogen erfasst wird. Wie
bereits oben erwähnt, hängt der typisch maskuline
bzw. feminine Kommunikationsstil, d.h. Sprecher- und
Zuhörervariablen, u.a. von der Art des
geschlechtsspezifischen Selbstbildes ab (JOHNSON et.
al. 2000). Demnach charakterisiert sich z.B. die
Kommunikation zweier Individuen, die sich an
instrumentellen Geschlechtstereotypen orientieren
(Instrumentelle), im häuslichen Bereich mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit analytisch,
rational, bestimmend, zielstrebig und unnachgiebig.
Ferner könnte man annehmen, dass diese beiden
Partner Schwierigkeiten bei Problemlösungen haben,
weil niemand nachgeben oder dem Partner unterliegen
möchte (dem männlichen Stereotyp entsprechend). Die
Erfassung der Geschlechtstypizität (GTS) in
Verbindung mit einer analytischen Beobachtung der
Art und Weise der Interaktion der Partner könnte
nähere Erkenntnisse und auch Lösungen erbringen.
Auch eine Verwendungsmöglichkeit innerhalb des
populären Modells der tiefen-psychologischen
Paartherapie: WILLI (2001) (siehe auch Abschnitt
3.6.1) ist hypothetisch denkbar. Eine Erfassung der
Geschlechtstypizität (GTS) der KlientInnen könnte
die – oftmals länger andauernde – Paartherapie
eventuell verkürzen. Speziell die Konflikte in der
anal-sadistischen und phallisch-ödipalen Kollusion,
die sich vorwiegend durch stereotyp maskuline und
feminine Verhaltensweisen der Partner
charakterisieren, könnten auf dem Weg der Erfassung
der Geschlechtstypizität (GTS) möglicherweise
zügiger diagnostiziert werden. Dazu müsste aber erst
empirisch geklärt werden, inwieweit die
Geschlechtstypizität Auskunft geben kann über
unbewusste Prozesse. Ein anderer Gedanke wäre, dass
z.B. ein operationalisiertes maskulines Selbstbild
eines neurotischen Mannes, der seine Ehefrau
ausschließlich in eine untergeordnete Position im
Alltag drängt, auf einen Ödipus-Komplex hindeutet,
der vom Ehemann durch aggressi-ve Verhaltensweisen
überkompensiert wird.
Zweitens: Die Erfassung der Geschlechtstypizität
(GTS) könnte sich als eine nützliche Ergänzung zu
gegenwärtig verwendeten Instrumenten in der
Diagnostik von Ehekonflikten erweisen, z.B. in KLANN,
HAHLWEG & HEINRICHS Diagnostische Verfahren für
Berater – Materialien zur Diagnostik und Therapie in
der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (2002).
Drittens: Auch in Ehevorbereitungsprogrammen, eine
spezifische Form der universellen Prävention von
Beziehungsstörungen, könnte man auf die
Erkenntnisse, die sich durch die Erfassung der
Geschlechtstypizität möglicherweise offenbaren,
zurückgreifen. Ehevorbereitungsprogramme intendieren
u.a. die Optimierung der Kommunikations- und
Problemlösefertigkeiten (BODENMANN & HAHLWEG 2002),
um die Partnerschaftsqualität aufrecht zu erhalten.
Die Erfassung der Geschlechtstypizität (GTS) der
Paare würde den Beteiligten mehr Informationen zu
ihrer Selbsteinschätzung und Fremdwahrnehmung geben,
d.h. ein verbessertes Verständnis zu sich selbst
ermöglichen.
Diese hypothetischen Einschätzungen müssen jedoch
auf dem Weg der Empirie in Zukunft überprüft werden.
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